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Sonderpädagogischer Fachdienst

Ziel der Sonderpädagogik ist es, Menschen mit einem Förderbedarf individuelle Hilfestellungen für eine bessere Lebensbewältigung zu geben und ihnen ein möglichst hohes Maß; an schulischer und beruflicher Integration und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.

Die Sonderpädagogik ist dabei in besonderem Maß auf die Zusammenarbeit mit allen, am Erziehungs- und Entwicklungsprozess beteiligten Fachdisziplinen angewiesen.

Aus den Ergebnissen der Psychologie, gegebenenfalls der Medizin, bisheriger oder laufender Fördermaßnahmen und Einrichtungen, Gutachten oder Testungen, Berichten der Gruppenteams und Beobachtungen in gezielten Spiel-, Lern- und Interaktionssituationen, sowie im Heim- und Gruppenalltag wird der je individuelle Förderbedarf ermittelt.

Die Förderung durch den sonderpädagogischen Fachdienst basiert auf 2 Säulen:

  1. Einzelförderung mit Beratung
  2. Begleitung und Förderung auf beratender Basis über die Gruppenteams

Die Einzelförderung berücksichtigt immer integrativ alle Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung in entsprechenden Förderprojekten. Wesentliche Schwerpunkte der sind jedoch:

Förderung der Motorik und Koordination (z.B. Grob- und Feinmotorik, Bewegungsplanung, visuell-motorische Fertigkeiten, sensorische Fertigkeiten)

Förderung der Wahrnehmung (z.B. Wahrnehmungsgenauigkeit, visuelle/akustische Wahrnehmung, sensorische Integration, Wahrnehmungsorganisation)

Förderung der kognitiven Fähigkeiten (z.B. Lernen lernen, Aufmerksamkeit und Konzentration, Aufgaben- und Textverständnis, Flexibles Denkverhalten, Logisch-Schlussfolgerndes Denken)

Förderung der sprachlichen Fähigkeiten und Kapazitäten (z.B. Ausgleich und Behandlung von Sprachentwicklungsstörungen bzw. -verzögerungen, Sprachförderung, Sprach- und Textverständnis)

Emotionale Stabilisierung (z.B. Behinderungsverarbeitung, Ausgleich von Störverhalten, realistische Selbsteinschätzung auf Basis eines gesunden Selbstwertgefühls)

Förderung der sozialen Kompetenzen (z.B. Soziales Denkverhalten, Kontaktaufnahme, Beziehungsverhalten, Durchsetzungsverhalten, Konfliktlösekompetenz, Kommunikation)

Eröffnung neuer Möglichkeiten und Perspektiven (z.B. schulische oder berufliche Möglichkeiten, Gesellschaftliche Eingliederung, Lebensbewältigung)

Förderdiagnostik im Sinne einer eingehenden und begleitenden Förderbedarfsanalyse

Im Abstand von etwa acht Wochen findet eine regelmäßige Überprüfung, Feststellung und Angleichung des Förderbedarfs an den aktuellen Lern- und Entwicklungsstand statt.

Regelmäßige Effizienznachweise durch Förderplanprotokolle und Verlaufsberichte sichern die Qualität der Leistung.















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